Die in New York geborene Künstlerin Patti Jordan bricht in ihren Gemälden mit traditionellen Denk- und Arbeitsweisen der bildenden Kunst. Indem sie den Gestaltungsprozess des Druckens unter
Verwendung von Tinte, Wasser, Lösungsmittel und Grafit neu interpretiert, formt
sie hybride Graphiken und spielt mit gewohnten Assoziationen des Betrachters.
Sie drückt und gießt diese Materialien mit einem Stahllineal auf Skizzenpapier
und kreiert Bilder, die durch den
Kontrast von Transparenz und Deckkraft, schwarz und weiß, Abstraktion und
vermeintlicher Realität, dem Betrachter neue Sichtweisen präsentieren. Ihre, an botanische, animalische und
organische Formen erinnernde Werke, werden durch ihre jeweiligen zweideutigen
Titel in den Kontext der Naturwissenschaften gebettet und wirken wie eine
Momentaufnahme eines Prozesses der vermeintlich fremd aber nicht unnatürlich wirkt.